Ausschuss für Zukunft Oldenburg 2030 / Erster Teil und zweiter Teil

In der Vergangenheit wurde zu diversen Anlässen in den städtischen Gremien über den Zustand der Stadt und die Chancen und Risiken verschiedener Entwicklungen beraten. Vielfach wurde eine „Abwärtsentwicklung“ der Stadt wahrgenommen.

Im Wissen über eine für die künftige Stadtentwicklung prekäre Situation und auch in der Erkenntnis, dass „nur“ ein Nebeneinander verschiedener Akteure nicht zu positiven Ergebnissen beigetragen hat, wurde in der Stadtverortnetenversammlung am 14.07.2009 beschlossen einen Projektausschuss „Ausschuss für Zukunft –Oldenburg 2030-„ zu gründen. Dieser wurde durch weiteren Beschluss am 16.02.2012 verlängert.

In diesem wurde in Sitzungen, Workshop und Gruppenarbeiten mit der Öffentlichkeit und den städtischen Akteuren an einer gemeinsam getragenen Zielformulierung für die Stadt Oldenburg in Holstein gearbeitet. Diese Initiative hat in vier Arbeitsgruppen die Themen

  • Arbeitsgruppe „Stadtbild und Wohnen“
  • Arbeitsgruppe „Schule und Sport
  • Arbeitsgruppe „Wirtschaft und Wall“
  • Arbeitsgruppe „Verkehr und Tourismus“

bearbeitet und dabei erkannt, dass ein selektives und nur in Teilbereichen denkendes Handeln nicht mehr zielführend sein kann. Dabei wurde deutlich, dass viele der erarbeiteten Ansätze nur auf einer professionell besetzten Ebene angestoßen, abgestimmt und koordiniert werden können um aus den erarbeiteten Ergebnissen Maßnahmen zu entwickeln, die zielführend in ganzheitliche und nachhaltige Zukunftsstrategien eingebettet werden können.

Den ersten und zweiten Abschlussbericht finden Sie hier:



Die Bewerbungsphase

Nach dem Ende des Projektausschusses hat die Verwaltung am 21.01.2013 in Oldenburg mit Vertretern des Innenministeriums die Problemfelder, den Handlungsdruck und die fehlenden Werkzeuge erörtert. Von Seiten des Innenministeriums wurde signalisiert, dass eine Förderung der Stadt Oldenburg über eine Teilnahme am Bund / Länder Programm der Städtebauförderung „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ (ASO-Programm) als problemgerecht angesehen werden könnte.

In einem 2-stufigen Verfahren hat die Stadt Oldenburg in Holstein erstmalig am 27.08.2013 ihr offizielles Interesse an der Teilnahme am Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bekundet und mit Schreiben vom 10.01.2014 die Aufforderung erhalten die Teilnahme zu konkretisieren.

Durch Ermächtigung der Stadtverordnetenversammlung vom 12.02.2014 hat der Ausschuss für Umwelt und Bauwesen am 06.03.2014 die Teilnahme am Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ beschlossen und sich zur Notwendigkeit einer städtebaulichen Gesamtmaßnahme im erweiterten Innenstadtbereich der Stadt Oldenburg in Holstein bekannt.

Die am 06.03.2014 beschlossene Gebietsübersicht für die Einleitung der Voruntersuchungen finden Sie hier:

Mit Schreiben vom 31.03.2014 wurde der konkretisierte Antrag an des Innenministerium abgesendet. Die Verwaltung wurde am 16. Oktober 2014 durch das Innenministerium benachrichtigt, dass die Stadt Oldenburg in Holstein mit dem Bereich Innenstadt neu in die Städtebauförderung aufgenommen wurde.

Nachdem über den Winter 2014 / 2015 und im Frühjar 2015 mit dem Innenministerium die Abstimmung der folgenden Schritte vorgenommen wurde, konnte im Sommer 2015 die Ausschreibung für die Durchführung von vorbereitenden Untersuchungen nach §141 BauGB sowie über die Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für das Untersuchungsgebiet „Innenstadt“ veröffentlicht werden. Am 07.10.2015 konnte das Bearbeitungsteam VU Innenstadt Oldenburg i.H, cappel+kranzhoff stadtentwicklung und planung gmbh in Kooperation mit TOLLERORT entwickeln & beteiligen beauftragt werden.

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