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Informationen vom 11. Dezember 2020

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wenn Sie unsere Homepage häufiger besuchen, werden Sie festgestellt haben, dass seit kurzem ein neues städtisches Logo verwendet wird. Das Stadtmarketing hat gemeinsam mit einer Agentur und der Selbstverwaltung eine neue Dachmarke für Oldenburg in Holstein entwickelt. Damit soll das bestehende Wirrwarr unterschiedlichster Logos und Marken vereinheitlicht werden. "Über allem soll Oldenburg in Holstein stehen", damit hat die Agentur das Konzept umrissen. Wir wollen damit den Wiedererkennungswert und die Identifikation mit unserer Stadt fördern. Ihnen wird das neue Logo also nach und nach immer häufiger begegnen. Die 2. Ausgabe des Stadtkiekers, die in der nächsten Woche mit der Auslieferung des "Reporter" erfolgt, erscheint auch schon in neuem Design. Heute findet noch die öffentliche Präsentation für die Vertreter der Presse statt, die dann auch darüber berichten wird. Über das Design eines Logos kann man unterschiedliche Auffassungen haben. Geschmäcker sind nun einmal subjektiv. Uns geht es aber vor allen Dingen darum, uns als Einheit mit Wiedererkennungswert darzustellen. Persönlich empfinde ich das Logo als einen guten Mix aus "traditionell und modern". Das wäre auch passend, denn meines Erachtens charakterisiert das auch unsere Heimatstadt sehr gut.

In dem Lokalteil der Lübecker Nachrichten vom Donnerstag gab es einen Bericht über den geplanten Schulcampus in der Göhler Straße. Zwei Schülerinnen und Mitarbeiterinnen der Schülerzeitung "Steinpost" kritisierten darin die Planungen und die aus ihrer Sicht absehbaren Nachteile. Zunächst einmal finde ich es gut, dass die Schüler und Schülerinnen  sich kritisch mit dem Projekt und dem Campus auseinandersetzen. Mir ist es wichtig, dass auch die Schülerschaft mit einbezogen wird und Informationen erhält. Aus diesem Grund habe ich die Schülervertreter des Gymnasiums, aber auch der Wagrienschule, in den vergangenen Monaten zu mir eingeladen und auch das Thema Schulcampus mehrfach erörtert. Das letzte ausführliche Gespräch, an dem auch der Leiter der Bauverwaltung teilnahm, fand am 20. November statt. Es gab auch in diesem Gespräch unterschiedliche Meinungen zum Schulcampus. Das ist auch gut so. Wir haben unsere Sichtweise dargelegt und die Schülervertreter haben ihre Meinung vertreten. Wichtig ist mir, dass wir auch die Schülerinnen und Schüler ernst nehmen und anhören. Einen Konsens muss es dabei nicht immer geben. In dem Artikel in den LN werden aber leider auch Sachverhalte nicht korrekt wiedergegeben. Ich werde dazu in den LN in Kürze eine entsprechende Stellungnahme abgeben. Vergessen sollte man aber bei allen unterschiedlichen Auffassungen nicht, dass die Stadt 48 Millionen Euro in diesen Campus investiert. Oder besser gesagt in den Schulstandort Oldenburg in Holstein. Viele Städte und Gemeinden wären glücklich, wenn die Planungen für einen modernen Schulstandort unseren entsprechen würden. Das der Schulcampus eine deutliche Verbesserung zum Status Quo sein wird, kann man ja nicht ernsthaft bezweifeln. Das nicht alle Wünsche oder Befindlichkeiten der Schulen berücksichtigt werden können, dürfte auch jedem klar sein. Unterm Strich muss man das Ergebnis doch aber als positiv ansehen und uns als Stadt würde das auch in der Aussendarstellung gut zu Gesicht stehen.

Am vergangenen Sonnabend wurde die "Wunschbaumaktion" durchgeführt. Es dauerte nicht einmal eine Stunde und alle Wünsche der Kinder waren schon erfüllt. Ich bedanke mich sehr bei allen, die sich daran beteiligt haben und dafür sorgen, dass auch diejenigen, denen es nicht so gut geht, Herzenswünsche erfüllt werden konnten.

Am Sonntag gibt es erneut eine Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin. Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, dass uns in den nächsten Tagen, spätestens nach Weihnachten, weitere Einschränkungen erwarten. Aufgrund der aktuellen Fallzahlen in Bezug auf Infektionen und vor allen Dingen Todesfälle, muss meines Erachtens auch gehandelt werden. Diese Einschränkungen werden dann auch wieder das öffentliche Leben stark beeinflussen. Es wird uns weiterhin Kraft, Geduld und Ausdauer abverlangen, die Pandemie zu überstehen. Passen Sie gerade zu den bevorstehenden Feiertagen ganz besonders auf sich und Ihre Familien auf.

Herzlichst

Jörg Saba

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