Im vergangenen Jahr hat die eingesetzte Arbeitsgruppe „Alkohol und andere Drogen" ihre Arbeit fortgesetzt. Die im Jahr 2013 beschlossenen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Einrichtung von offenen Sprechstunden der ATS an den Schulen und im Jugendtreff haben sich etabliert und werden von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen.

Ein vom Kriminalpräventiven Rat entworfener Flyer liegt an verschiedenen Standorten aus und weist auf dieses Hilfsangebot hin.

Obwohl das Thema „Drogen" natürlich stets präsent ist, sieht der KPR hier zunächst für sich keinen akuten Handlungsbedarf mehr, so dass die Arbeitsgruppe ihre Aktivitäten in diesem Bereich bis auf weiteres ruhen lässt.

Im Juli 2014 fand im Osterberg-Institut in Niederkleveez das Projekt „ Arbeitslos ? Wir machen was los !" statt. Mit Unterstützung des KPR und des Jobcenter Ostholstein konnten 40 Personen die Teilnahme an dieser einwöchigen Veranstaltung ermöglicht werden. Ziel des Workshops war es, den von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Familien neue Perspektiven und Motivation zu vermitteln, um an ihrer beruflichen und familiären Situation positive Veränderungen herbeizuführen.
Nach der Veranstaltung haben 8 Familien ihr Interesse an einer Nachbetreuung bekundet. Es gab bereits ein Treffen und eine weitere Zusammenkunft ist geplant. Erfreulicherweise konnten inzwischen 3 Teilnehmerinnen einen Arbeitsplatz finden.

Erfreuliches gibt es auch vom „Streetwork" der Stadtjugendpflege zu berichten.

Der von Herrn Riechert initiierte Fußballtreff hat sich zu einem wahren Magneten für die Jugendlichen entwickelt. Im Sommer wurde gemeinsam mit dem Ehrenbürger Günter Reinhold der Sportplatz in der Priesterwiese verschönt. Unter anderem wurden hier bei schweißtreibenden Temperaturen die maroden Sitzbänke aufgearbeitet. Darüber hinaus ist aber auch die dort befindliche Garage im Zuge eines
Graffiti-Workshops zu einem echten Hingucker geworden. Weitere Aktionen auf dem Sportplatz sind bereits in Planung.

Das „Streetwork" trägt also Früchte. Diese positive Entwicklung hat auch die Selbstverwaltung zur Kenntnis genommen und daraufhin Ende letzten Jahres beschlossen, dass die Arbeitszeit von Herrn Riechert um annähernd 9 Stunden aufgestockt wird. Arbeitszeit, die zusätzlich in die offene Jugendarbeit investiert wird. Herr Riechert hat darüber hinaus aber auch die vom KPR gemeinsam mit Heiner Backer entwickelten „Fallkonferenzen" fortgeführt. Hier geht es um konkrete Einzelfallhilfen für
Jugendliche mit auffälligen Verhaltensmustern. Herr Riechert wird im Verlaufe der heutigen Sitzung selber noch etwas zu diesem Thema berichten.

Darüber hinaus gab es im vergangenen Jahr auch wieder verschiedene Jugendschutzstreifen, um die Einhaltung der Vorschriften des Jugendschutzgesetzes zu überwachen. Unter anderem fand eine kooperative Jugendschutzstreife bestehend aus Vertretern der Polizei, der Ordnungsbehörde und der Jugendpflege während des Stadtfestes statt. Besondere Vorkommnisse gab es nicht.

Für dieses Jahr hat sich der KPR vorgenommen, sich in einer Arbeitsgruppe mit den Themen „Soziale Medien und Cyber Mobbing" auseinanderzusetzen. Insbesondere von Seiten der Polizei und der Schulen wurde auf eine zunehmende Problematik in diesem Bereich hingewiesen, so dass nach einhelliger Meinung im KPR hier dringender Handlungsbedarf besteht.

Ein Dank für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der im KPR vertretenen Institutionen und Organisationen, ohne deren Einsatz die Arbeit des Kriminalpräventiven Rates gar nicht möglich wäre.

Niederschrift

 

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