Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

am Montag traf sich der Ausschuss für Zukunft – Oldenburg 2030 zu seiner vorläufig letzten Sitzung. Der Vorsitzende Hans-Jürgen Löschky zog im Beisein verschiedener Ausschussmitglieder, vor allem aber vieler Bürgerinnen und Bürger, die in den Arbeitsgruppen mitgewirkt hatten, Bilanz.

Der Ausschuss wurde von der Oldenburger Stadtverordnetenversammlung einmal als Projektausschuss von zeitlich begrenzter Dauer ins Leben gerufen. Mit dem durchgeführten Auftaktworkshop und der Bildung von Arbeitsgruppen zu bestimmten Themenbereichen gelang etwas, was es vorher so in Oldenburg nicht gegeben hat.Die Mitarbeit vieler Menschen. Beschränkt sich sonst die Teilnahme an Gremiensitzungen auf wenige Interessierte und diejenigen, die in irgendeiner Weise von der Thematik persönlich betroffen sind, fanden sich für die Mitarbeit in diesem Ausschuss viele Oldenburgerinnen und Oldenburger bereit. Hier kamen Menschen ganz unterschiedlichen Alters aus den unterschiedlichsten Beweggründen zusammen. Unternehmer, die die Zukunft der Stadt zur Absicherung ihrer beruflichen Existenz beeinflussen wollen, genauso wie Bürgerinnen und Bürger, denen die Entwicklung Oldenburgs ganz einfach eine Herzensangelegenheit ist, weil sie sich in dieser Stadt wohlfühlen möchten. Dazu gesellten sich Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter, die in diesem Gremium einfach eine zusätzliche Möglichkeit sahen, sich für Oldenburg einzusetzen. Das Ganze wurde immer begleitet von der Verwaltung, die natürlich die gleichen Ziele verfolgt wie Unternehmer, Bürger und Stadtvertreter.

Beeindruckend war auch die offene Diskussion im Ausschuss und Arbeitsgruppensitzungen. Niemand nahm ein Blatt vor den Mund. Kritik und Anregungen wurden frei geäußert, aber fast ausnahmslos auf eine angenehme, konstruktive Art und Weise, was sicherlich nicht nur zu dem guten Klima, sondern auch insgesamt zu den guten Ergebnissen beitrug. Verschiedene Ideen aus diesem Ausschuss werden derzeit verfolgt, unter anderem im Rahmen des Projektes „barrierefreie Stadt" oder mit der Überlegung zu einer Beteiligung an einem Stadtsanierungsprogramm.

Dass nicht nur Ausschussvorsitzender und Bürgermeister die Arbeit dieses Gremiums positiv beurteilen, zeigte eine Abstimmung am Ende des Treffens. Alle anwesenden Bürgerinnen und Bürger stimmten dafür, die Arbeit dieses Gremiums auch nach der Kommunalwahl fortzusetzen. Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen, denn die Kreativität, das Engagement und die Ideen so vieler Menschen dürfen wir nicht ungenutzt lassen.

Ihr

Martin Voigt

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