Eine interessante Veranstaltung habe ich mit dem Bürgervorsteher Helmut Schwarze, der  Behindertenbeauftragten Corinna Flick, dem Rathausmitarbeiter Jörg Saba und Annette Schlichter-Schenck und Hans-Jürgen Löschky aus der Stadtvertretung im Hause des Kreises Ostholstein besucht. Unter dem Titel "Ostholstein - erlebbar für alle" erläuterten Susanne Voss von der Lebenshilfe Ostholstein und Dr. Stefan Doose von der Fachschule für Sozialpädagogik in Lensahn die Ziele des Projektes, wonach Ostholstein eine Region werden soll, in der alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, unterschiedlichen Alters oder Geschlechts oder ethnischen Hintergrunds als Gäste, Kunden und Bürger willkommen sind und selbstverständlich ohne Barrieren am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. 

Alle Oldenburger Beteiligten waren am Ende einer Meinung. So wurde das Interesse der Stadt, sich an diesem Projekt zu beteiligen, bekräftigt, nachdem die Projektträger schon seit längerem entsprechende Signale von mir bekommen hatten. Weitere Schritte sollen es sein, die bestehenden Barrieren in einer Kommune sowohl im öffentlichen als auch im privatem Bereich zu erfassen und daraus Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Dabei sind sich alle Beteiligten darüber klar, dass viele Mängel nicht von heute auf morgen abgestellt werden können. Sie müssen aber einmal identifiziert werden, um Barrieren planvoll abbauen zu können, aber auch, um solche Fehler künftig zu vermeiden.

Beispiele, die Schülerinnen und Schüler der Erzieherfachschule in Ostholstein ausgemacht hatten, zeigten uns Teilnehmern eindringlich auf, wo überall ohne bösen Willen aber durch unbedachtes Handeln Hürden für Menschen mit einem Handicap geschaffen wurden. 

Für mich ist dies ein Projekt, dass es unbedingt verdient, weiter verfolgt zu werden. Es kann die Lebensqualität für die hier Wohnbevölkerung erhöhen und unsere Region für Touristen interessanter machen. Außerdem bekommt die Barrierefreiheit durch den steigenden Anteil älterer Menschen mit Einschränkungen eine immer größer werdende Bedeutung. Es werden von den Initiatoren jetzt erst noch weitere Vorklärungen unternommen. Sobald das abgeschlossen ist, werden wir die Frage der Oldenburger Beteiligung zur endgültigen Entscheidung den städtischen Gremien vorlegen.

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