Der Rotary Club Oldenburg und das Ferienzentrum Weißenhäuser Strand waren sicher genauso überrascht wie die Stadt, die Jugendpflege und die Jugendlichen selbst über die Schlagzeile dieser Woche. Da hatte man etwas Gutes machen wollen und unterstützte die Jugendarbeit der Stadt mit der Spende eines Billardtisches. Viele von uns werden sich noch erinnern, dass so ein Teil schon vor 40 Jahren gut bei den Jugendlichen ankam und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Die Bericht in den Lübecker Nachrichten spricht aber nur vom Bunker (man meint die ehemals als Hilfskrankenhaus konzipierten Räumlichkeiten unter der Sporthalle) und von der Enge im Jugendzentrum. Ja sicher, die Räumlichkeiten sind nicht üppig. Wir haben nie ein Hehl daraus gemacht, dass Schulräume und Räume des Hilfskrankenhauses mit genutzt werden müssen. Aber ist das in Zeiten knapper Kassen so falsch? Hätten wir neu bauen sollten, wenn doch auf Grund rückläufiger Geburtenzahlen absehbar ist, dass Schulräume frei werden, die dann der Jugendarbeit zugeschlagen werden können?

Und eins beweist die Enge. Der Jugendtreff wird von den jungen Menschen angenommen. Etwas, was man wegen der Räumlichkeiten und ihrer Lage unmittelbar an der Schule vorher auch in Abrede gestellt hatte. Ich möchte hier aber weniger meine Sichtweise als die der Jugendlichen wiedergeben. Die haben mich nämlich angerufen und mir zu verstehen gegeben, dass für sie die Feude und Dankbarkeit über den gespendeten Billardtisch im Vordergrund standen, nicht die Klage über die Räumlichkeiten. Das fanden sie in der bisherigen Berichterstattung nicht wieder.

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