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Bürgermeister Martin Voigt  - Blog

Hier möchte ich Sie ab sofort auf direktem Wege über aktuelle Entwicklungen und alles Weitere, was für uns in Oldenburg interessant sein kann, informieren:

 

 

Liebe Oldenburgerinnen und Oldenburger,

am Mittwoch letzter gab es für mich im Rahmen der organisierten Bahnfahrt von Burg auf Fehmarn nach Bad Schwartau die Möglichkeit, dem Bahnchef, Herrn Dr. Rüdiger Grube, die Problemlage hier in Oldenburg darzulegen. In den sich anschließenden Gesprächen mit dem Ministerpräsidenten Torsten Albig, Herrn Dr. Grube und weiteren Vertretern der Deutschen Bahn, aber auch Vertreterinnen und Vertretern der Staatskanzlei in Timmendorfer Strand haben der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Bauwesen, Herr Detlef Ruwoldt, der Vertreter der „AKBO", Herr Wolfgang Schröter, der Landwirt Gerhard Korfmann und ich dann noch einmal die Betroffenheit Oldenburgs durch das geplante massive Bauwerk im Oldenburger Bruch dargelegt. Dabei haben wir auch deutlich machen können, aus welchen Gründen Oldenburg und andere Gemeinden unserer Region nicht von Anfang an die Prüfung einer Autobahntrasse gefordert haben.

Eine solche Westumfahrung Oldenburgs liegt außerhalb des Untersuchungsraumes des Raumordnungsverfahrens und wird aus diesem Grunde bisher abgelehnt. Übereinstimmend waren wir aber nach dieser Gesprächsrunde der Auffassung, dass wir bei unseren Gesprächspartnern zumindest doch ein ernsthaftes Nachdenken erreicht haben. Ganz deutlich wurde auch gemacht, dass sich der Oldenburger Wunsch lediglich auf die Prüfung einer Westtrasse bezieht, damit dann auf gesicherten Grundlagen eine Entscheidung getroffen werden kann, die viele, viele Jahre Bestand haben wird. So gehörte es selbstverständlich zu den Gesprächsinhalten, auch auf die Widerstände gegen eine Westtrasse hinzuweisen. Gemeinsam haben wir versucht, deutlich zu machen, dass nur nach einer Prüfung aller Varianten eine fundierte Entscheidung getroffen werden kann, die für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger akzeptabel ist.

Positiv ist festzuhalten, dass vom Ministerpräsidenten noch einmal ganz klar bestätigt wurde, dass der bisherige Schienenbonus für das anstehende Planfeststellungsverfahren schon keine Anwendung mehr finden wird. Dazu kommt, dass die Berechnungen für den Lärmschutz auf der Grundlage der heutigen Lärmbelastungen gerade durch die Güterwagen erstellt werden. Diese sollen aber bis zum Jahr 2020, also lange vor der Inbetriebnahme der Schienenhinterlandanbindung, deutlich lärmreduziert werden. Von Vertretern der Bahn war dann weiter zu hören, dass man bereits mit einem deutlich niedrigeren Damm durch das Oldenburger Bruch rechne und im Zuge des Planfeststellungsverfahrens auch eventuell den Wunsch der Stadt erfüllen könne, mit der Trasse weiter von der Stadt weg bis an die Grenzen des Naturschutzgebietes zu rücken. Verbindliche Zusagen gab es im Übrigen zum Erhalt von Wegeverbindungen.

So ist festzustellen, dass das Problem durch eine Verlegung der Bahntrasse und den auf uns zukommenden Güterverkehr sicher nicht gelöst ist und uns das Thema Schienenhinterlandanbindung noch lange begleiten wird. Wo immer später einmal die Trasse verlaufen wird, werden auch Menschen betroffen sein. Es zeigt sich aber auch, dass es durch die Änderung der gesetzlichen Bestimmungen, durch die allgemeinen Pläne der Bahn zur Lärmreduzierung und auch durch das jetzt signalisierte Einlenken der Bahn wohl nicht zu den Betroffenheiten kommen wird, die wir einmal befürchten mussten.

Ihr Martin Voigt

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

ein tolles Bild bot sich am letzten Donnerstag auf dem Oldenburger Marktplatz. Im Rahmen des diesjährigen Kindervogelschießens marschierten Grundschülerinnen und Grundschüler der Grundschule am Wasserquell sowie der Wagrienschule mit geschmückten Fahrrädern, Kutschen in Begleitung verschiedener Musikkapellen durch die Stadt, um dann vor dem Rathaus halt zu machen, wo die Klassenkönige und Schulkönige von mir gemeinsam mit dem Bürgervorsteher, weiteren Stadtvertreterinnen und den Vertretern der St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 empfangen wurden. Es war nicht nur schön anzusehen, mit welcher Freude die Kinder dabei waren, sondern wie auch die Anteilnahme aus der Bevölkerung dazu führte, dass der gesamte Rathausvorplatz gefüllt war. Nicht nur Familienangehörige, sondern auch viele andere Oldenburgerinnen und Oldenburger hatten es sich trotz des leichten Nieselregens nicht nehmen lassen, für den Empfang der kleinen Königinnen und Könige einen würdigen Rahmen zu bilden. Ich danke den Lehrkräften der Grundschule am Wasserquell und der Wagrienschule für die Organisation dieser für die Kinder immer wieder tollen Veranstaltung. Genauso danke ich aber auch allen Spendern und Sponsoren, die dieses Fest erst möglich machen.

Die Königinnen und Könige in diesem Jahr sind:

Schulkönigspaar der Grundschule am Wasserquell:

Laura Linberga, 3 a und Nico Bünning Klasse: 3 a

Klassenkönigspaare:

Klasse

Königin

König

1a

Louise Kunz

Kevin Freiberger

1b

Cara Berg

Leon Reddmann

1c

Aiyana Dose

Mousa Omeirat

2a

Pia Weber

Alireza Askari

2b

Mia Petrikowski

Martin Rösner

2c

Kristin Jürgens

Jakob Lauenroth

3a

Jasmin Scharbau

Tim-Lukas Hopp

3b

Claire Müller

Jan Lucas Voß

3c

Ariana Ustica

Erick Arngold

4a

Merit Scheew

Frank Arndt

4b

Laura Greifenhain

David Liebrecht

4c

Lena-Marie Wenn

Luca Fallberg

 

Schulkönigspaar der Wagrienschule:

Sarah Link, Kl. 1 und Lucas Volmer Kl. 2

                                  

Klassenkönigspaare:    

Kl. 1     Niels Becker und Michelle Kröning

Kl. 2     Cedric Hinz und Marie Frank

Kl. 3     Lutz Reese und Eriona Sherifi

Kl. 4     David Wissel und Anna Braunert.

  

Wenn die Geschichte des Oldenburger Kindervogelschießens auch schon auf das Jahr 1681 zurückgehen soll, ist es doch immer noch eine lebendige Veranstaltung und so hoffe ich, dass die Tradition noch lange fortgesetzt werden kann.

Ihr

Martin Voigt

Wir haben am Sonntag die Kommunalwahl, also die Wahl des Kreistages Ostholstein und der Oldenburger Stadtvertretung, ohne größere Probleme abgewickelt. Das ist nicht etwa nur der Stadtverwaltung zu verdanken sondern vor allem den Wahlhelfern in den verschiedenen Wahllokalen. Sie haben Ihre Freizeit geopfert und Verantwortung übernommen, damit wir alle von unserem Grundrecht Gebrauch machen konnten. Dafür sage ich herzlichen Dank!

Ein ebenso herzlicher Glückwunsch geht an die in die Oldenburger Stadtvertretung Gewählten. Und auch ihnen sind wir zu Dank verpflichtet. Sie haben sich bereit gefunden, ein Ehrenamt zu übernehmen, das in der öffentlichen Wahrnehmung nur von Wenigen positiv gesehen wird. Dabei sind es nur zu oft rechtliche Grenzen und finanzielle Zwänge, die die vielfach gewünschten Beschlüsse verhindern und eben nicht der fehlende gute Wille oder gar mangelnder Sachverstand.

Zu Recht begegnen wir denjenigen, die sich in der Feuerwehr, in Hilfsorganisationen, in Sportvereinen und anderen gemeinnützigen Vereinigungen engagieren, mit Anerkennung und Dankbarkeit. Jedenfalls sollten wir das. Aber vergessen wir nicht, dass sich auch unsere Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter für die Gemeinschaft einsetzen und ihre Freizeit opfern, damit unsere Demokratie so funktioniert, wie es die Väter des Grundgesetzes einmal vorgesehen haben und damit sich unsere Stadt bestmöglich entwickelt.

Ihr

Martin Voigt

Am Sonntag findet in Schleswig-Holstein die Kommunalwahl, die Wahl der Kreistage und der Stadt- und und Gemeindevertretungen statt. Sie, die Wählerinnen und Wähler bestimmen die Zusammensetzung der Vertretungen für die nächsten 5 Jahre. Das ist Ihr gutes demokratisches Recht. Ich bitte Sie: Machen Sie von diesem Recht, dem Wahlrecht" Gebrauch. Gehen Sie zur Wahl!

Mit Ihrer Stimme können Sie eben doch etwas beeinflussen. Jede Partei oder Wählervereinigung setzt Ihre eigenen Schwerpunkte und allgemeine Vorwürfe gegen die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter sind oft einfach ungerecht. Diese üben ein Ehrenamt aus, für das es selten Lob aber um so häufiger Tadel gibt, dabei unterliegen sie in ihren Entscheidungen nicht nur vielen rechtlichen Grenzen sondern auch den engen Grenzen, die uns die knappen Ressourcen setzen.

Weitere Empfehlungen, als das Sie doch bitte überhaupt ur Wahl gehen, wird es von mir nicht geben. Einerseits, weil ich mein Amt weiter unparteiisch ausüben möchte und andererseits, weil ich das Glück hatte, in den vergangenen 5 1/2 Jahren mit allen Fraktionen der Oldenburger Stadtvertretung konstruktiv und gut zusammenarbeiten zu können. Sicherlich gab es schon einmal in der Sache unterschiedliche Auffassungen, mal mit der einen Partei, mal mit der anderen. Das gehört zu einer Demokratie, die auch von der Vielfalt lebt und es gibt oft nicht nur einen allein richtigen Weg. Auch hat niemand für sich gepachtet, den richtigen Weg immer zu gleich zu erkennen. Aber es zeichnet eine gute Zusammenarbeit eben aus, dass unterschiedliche Auffassungen in der Sache, wie sie auch nur Einzelfällen auftraten, nicht das gegenseitige Verhältnis belasteten.

Also, bitte seien Sie am Sonntag dabei.

Liebe Oldenburgerinnen,

Liebe Oldenburger,

die Beratung in der letzten Sitzung der Oldenburger Stadtverordnetenversammlung brachte es wieder einmal an den Tag. Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter stehen sich, was den Ausbau des Oldenburger Wallmuseums betrifft, in zwei Lagern gegenüber. Diese Lager finden wir aber nicht nur in der Stadtverordnetenversammlung, sondern in der gesamten Stadt. Ich möchte versuchen, die Diskussion um diese für die Stadt Oldenburg in Holstein sehr große Investitionsmaßnahme mit einigen Fakten ein wenig zu versachlichen. Schließlich steht für die konstituierende Sitzung der neuen Stadtvertretung am 20 Juni die abschließende Entscheidung darüber an, ob die Aufträge für die Museumserweiterung erteilt werden oder das Projekt fallengelassen wird.

Der Ausbau des Wallmuseums ist mit einem Investitionsvolumen von 1.642.000,00 € veranschlagt. Darauf wurde der Stadt eine Förderung in Höhe von rund 1.122.000,00 € aus Wirtschaftsförderungsmitteln bewilligt. Der verbleibende städtische Anteil reduziert sich damit schon einmal auf einen Betrag von rd. 522.000,00 €. Davon sind weitere 200.000 € über einen Gurndstücksverkauf finanziert. Aber auch 322.000 € sind mmer noch eine stattliche Summe, bei der kritisch überlegt werden muss, ob der städtische Haushalt sie leisten kann und leisten soll.

Der städtische Eigenanteil müsste schließlich über einen Kredit finanziert werden. Bei einer Kreditlaufzeit von 20 Jahren und einem heute (hoch angesetzt) gängigen Zinssatz von 3% resultiert aus der Kreditaufnahme eine durchschnittliche jährliche Belastung für Zins- und Tilgungszahlungen von rd. 21.000,00 €. Dieser laufenden Belastung steht aber auch eine Entlastung gegenüber. Die Sparkasse Holstein hat eigens für das Oldenburger Wallmuseum eine Stiftung eingerichtet, die die Stadt beim Betrieb des Museums und bei der Finanzierung der Investition unterstützen soll. Bei einem zugesagten Stiftungskapital von mindestens 750.000,00 € verbleibt keine laufende Belastung im städtischen Haushalt, denn der Ertrag fällt deutlich höher aus. Deswegen ist es auch nicht richtig, wenn manches Mal suggeriert wurde, die Investition von 1,6 Mio. € in das Wallmuseum würde zu Lasten anderer Investitionen in Schulen, Straßen oder Sporteinrichtungen gehen. Das ist nicht der Fall, sonst würde ich mich wohl nicht so überzeugt hinter das Vorhaben stellen!

Natürlich dürfen aber nicht allein die Investitionskosten gesehen werden, sondern es müssen auch die Betriebskosten betrachtet werden, die für ein ausgebautes größeres Museum entstehen. Dieser Aufwand würde zwangsläufig steigen. Aber mit einem neuen, größeren und interessanteren Museum kann in jedem Fall mit mehr Zuschauern gerechnet werden und eine moderate Anpassung des bisher sehr günstigen Eintrittspreises ist dann auch durchaus angemessen. Wenn der Ausbau des Wallmuseums dann noch mit einem immer mehr professionalisierten Marketing einhergeht, können weitere Besucher generiert werden und die Rechnung sollte aufgehen. So stehen steigenden Betriebskosten in unserer Kalkulation auch höhere Einnahmen gegenüber. Darüberhinaus gibt es auch durchaus noch weitere Gedanken, die dazu beitragen, dass die Rechnung aufgehen wird.

Jeder kann zu dem Ausbau des Museums stehen, wie er möchte. Dafür oder dagegen. Wir sollten aber nicht so tun, als wenn bei einem Verzicht auf den Museumsausbau plötzlich 1,6 Mio. oder mehr für andere Vorhaben bereitstehen würden. Das ist definitiv nicht so.

Ich für mich sehe jedenfalls in der Investition die Chance, dass Oldenburger Wallmuseum zu einer kulturtouristischen Größe in Ostholstein auszubauen und damit zusätzliche Gäste in die Stadt zu bringen. Es ist weder für die Befürworter in der Stadt noch für das Wirtschaftsministerium und andere Beteiligte ein Vorhaben zuliebe der am Museum engagierten Personen, sondern ein Vorhaben mit dem das einzige Alleinstellungsmerkmal, das Oldenburg hat, besser in Wert gesetzt werden soll - ür Handel und Gastronomie in unserer Stadt.

Neben der Stärkung der Wirtschaft gibt es aber auch ganz konkrete Vorteile für Jedermann. Eine vorgezogene Maßnahme des Museumsausbaus, nämlich die barrierefreie Wegegestaltung ist jetzt schon von vielen Oldenburgerinnen und Oldenburgern begrüßt worden. Genauso würde eine Befestigung des Weges vom Oldenburger Wall zum Museum uns allen zugute kommen.

So bin ich nun gespannt auf das Ergebnis der nochmals ausgeschriebenen Zimmererarbeiten und erst recht gespannt, auf die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung am 20. Juni.

Ihr

Martin Voigt

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

eine gute Nachricht war heute Morgen auf der Seite 1 der Lübecker Nachrichten zu lesen. Wie der Kieler Verkehrsminister Reinhard Meyer nach einer Sitzung des Vermittlungsausschusses vom Bundestag und Bundesrat in Berlin bestätigte, soll der sogenannte Schienenbonus ab 2015 abgeschafft werden. Nach der alten Regelung durfte der Bahnlärm um 5 Dezibel lauter ausfallen, als der Lärm von Straßen. Dies hat konkrete Auswirkungen für die Stadt Oldenburg, denn es bedeutet, gleich welche Trasse am Ende gewählt wird, deutlich mehr Schutz für die Anwohner.

Sicher damit sind längst nicht alle drohenden Beeinträchtigungen aus der Welt geschaffen. Es ist jedoch ein wichtiger Erfolg, dass aus den Ankündigungen diese Vergünstigung für den Bahnlärm zu streichen, nun früher Wirklichkeit wird, als dies der Bundestag ursprünglich vorgesehen hatte.

Dessen ungeachtet wird sich die Stadt innerhalb des noch laufenden Raumordnungsverfahren, in der sich anschließenden Planfeststellung aber auch außerhalb dieser formellen Verfahren dafür einsetzen, das Beste für Oldenburg zu erreichen.

Ihr

Martin Voigt

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

wenn ich in der vergangenen Woche durch einen kleinen Unfall ein wenig gehandicapt war und meine Teilnahme an einigen Terminen absagen musste, so habe ich das insbesondere hinsichtlich einer Veranstaltung bedauert. Am vergangenen Freitag fand in der Großsporthalle in der Carl-Maria-von-Weber-Straße im Rahmen der Woche der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Schleswig-Holstein ein buntes Programm mit Musik- und Sportprojekten statt, an das sich der „1. Oldenburger Abend der vielfältigen Begegnung" anschloss. Ich möchte mich für die Organisation dieser Veranstaltung bei Herrn Backer vom CVJM auf der Vogelfluglinie e.V., bei Frau Freitag-Ehler von der Stadtjugendpflege, und Frau AL-Atabi vom Asylbewerberheim in Lübbersdorf sowie Herrn Saba aus dem Rathaus bedanken. Ein besonderer Dank geht an die Firma Milbrodt Events und die Gärtnerei Andersen, die diese Veranstaltung großzügig unterstützt haben. Der Bereich Kinder- und Jugendarbeit ist ohnehin ein Bereich, in dem wir gar nicht genug machen können und die Migrantenfamilien in Oldenburg, insbesondere aus Lübbersdorf, sind von uns viel zu lange unbeachtet geblieben. So habe ich mir von meinem Mitarbeiter, Herrn Saba, ein wenig beschämt darüber berichtet lassen, wie froh und dankbar die Jugendlichen und ihre Familien darüber waren, dass sie endlich einmal wahrgenommen wurden und sich präsentieren konnten. Deswegen möchte ich versprechen: „Dies war vielleicht der erste Abend der vielfältigen Begegnung, aber sicher nicht die letzte Veranstaltung mit unseren ausländischen Mitbürgern."

Ihr

Martin Voigt

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

am Montag traf sich der Ausschuss für Zukunft – Oldenburg 2030 zu seiner vorläufig letzten Sitzung. Der Vorsitzende Hans-Jürgen Löschky zog im Beisein verschiedener Ausschussmitglieder, vor allem aber vieler Bürgerinnen und Bürger, die in den Arbeitsgruppen mitgewirkt hatten, Bilanz.

Der Ausschuss wurde von der Oldenburger Stadtverordnetenversammlung einmal als Projektausschuss von zeitlich begrenzter Dauer ins Leben gerufen. Mit dem durchgeführten Auftaktworkshop und der Bildung von Arbeitsgruppen zu bestimmten Themenbereichen gelang etwas, was es vorher so in Oldenburg nicht gegeben hat.Die Mitarbeit vieler Menschen. Beschränkt sich sonst die Teilnahme an Gremiensitzungen auf wenige Interessierte und diejenigen, die in irgendeiner Weise von der Thematik persönlich betroffen sind, fanden sich für die Mitarbeit in diesem Ausschuss viele Oldenburgerinnen und Oldenburger bereit. Hier kamen Menschen ganz unterschiedlichen Alters aus den unterschiedlichsten Beweggründen zusammen. Unternehmer, die die Zukunft der Stadt zur Absicherung ihrer beruflichen Existenz beeinflussen wollen, genauso wie Bürgerinnen und Bürger, denen die Entwicklung Oldenburgs ganz einfach eine Herzensangelegenheit ist, weil sie sich in dieser Stadt wohlfühlen möchten. Dazu gesellten sich Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter, die in diesem Gremium einfach eine zusätzliche Möglichkeit sahen, sich für Oldenburg einzusetzen. Das Ganze wurde immer begleitet von der Verwaltung, die natürlich die gleichen Ziele verfolgt wie Unternehmer, Bürger und Stadtvertreter.

Beeindruckend war auch die offene Diskussion im Ausschuss und Arbeitsgruppensitzungen. Niemand nahm ein Blatt vor den Mund. Kritik und Anregungen wurden frei geäußert, aber fast ausnahmslos auf eine angenehme, konstruktive Art und Weise, was sicherlich nicht nur zu dem guten Klima, sondern auch insgesamt zu den guten Ergebnissen beitrug. Verschiedene Ideen aus diesem Ausschuss werden derzeit verfolgt, unter anderem im Rahmen des Projektes „barrierefreie Stadt" oder mit der Überlegung zu einer Beteiligung an einem Stadtsanierungsprogramm.

Dass nicht nur Ausschussvorsitzender und Bürgermeister die Arbeit dieses Gremiums positiv beurteilen, zeigte eine Abstimmung am Ende des Treffens. Alle anwesenden Bürgerinnen und Bürger stimmten dafür, die Arbeit dieses Gremiums auch nach der Kommunalwahl fortzusetzen. Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen, denn die Kreativität, das Engagement und die Ideen so vieler Menschen dürfen wir nicht ungenutzt lassen.

Ihr

Martin Voigt

Nach dem mir verschiedene Gerüchte über die Hintergründe des Ausbaus des Langen Segens zugetragen wurden, will ich auf diesem Wege und über die Presse gern einige Ausführungen zu den wahren Hintergründen machen.

Wie ich erfahren habe, machen einige Oldenburger das Museum bzw. die dort engagierten Menschen verantwortlich für den Ausbau des Langen Segens und die damit im Zusammenhang stehenden Arbeiten. Ich möchte dazu klarstellen, dass die Stadt niemals vom Museum, von der Stiftung Oldenburger Wall oder den am Museum ehrenamtlich tätigen Menschen aufgefordert wurde, Ausbaumaßnahmen am Langen Segen vorzunehmen. Einzig und allein der Zustand der Straße hat die Kommunalen Dienste und die Stadt dazu gebracht, die Planungen aufzunehmen. Diese sehen nur im ersten Bereich von der Burgtorstraße aus eine Verbreiterung der Fahrbahn vor. Auch diese Verbreiterung steht in keinem Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung des Wallmuseum. Vielmehr wird jeder, der diese Straße benutzt, schon erlebt haben, dass in dem genannten Bereich bei Gegenverkehr auf den immer wieder völlig zerfahrenen Seitenstreifen ausgewichen werden muss. Im weiteren Verlauf wird die Straße nicht verbreitert, sondern in der bisherigen Größe beibehalten. Da aber der Unterbau verbessert werden muss, kann der Straßenausbau nicht durchgeführt werden, ohne die unmittelbar an der Fahrbahn stehenden und unter der Fahrbahn wurzelnden Bäume zu schädigen. Dies hat die untere Naturschutzbehörde, die die Stadt frühzeitig beteiligt hat, dazu bewogen, einer Entfernung der Bäume zuzustimmen. Auch sie hat das, unter der Maßgabe, das Ersatz gepflanzt wird, für die beste Lösung gehalten.

Mit all dem hat aber das Museum nichts zu tun. Es ist nicht nur ungerecht, die dort engagierten Personen für den Straßenausbau anzufeinden, sondern auch sehr kurzsichtig. Teilweise habe ich das Eindruck, dass manche Oldenburger die Vorstellung haben, dass uns das Engagement der aktiven Ehrenamtler am Museum Geld kostet. Das genaue Gegenteil trifft zu. Diese Menschen tragen durch ihre Arbeit in ihrer Freizeit dazu bei, dass die Betriebskosten des Museums gesenkt und Besucherzahlen erhöht werden, was dem Museum und der gesamten Stadt zugute kommt. Dementsprechend sollte die dort geleistete Arbeit auch von uns allen anerkannt werden.

Klagen über den Straßenausbau sind aber an die Verantwortlichen bei den Kommunalen Diensten und der Stadt sowie an die Stadtvertreter und mich als Bürgermeister zu richten.

Zusätzliche Informationen

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