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Bürgermeister Martin Voigt  - Blog

Hier möchte ich Sie ab sofort auf direktem Wege über aktuelle Entwicklungen und alles Weitere, was für uns in Oldenburg interessant sein kann, informieren:

 

 

Nicht an jedem Tag bin ich als Bürgermeister mit dem Erreichten zufrieden. Heute bin ich es!

Nachdem ich schon lange die Zusage der Bahn hatte, die Strecke würde doch weiter vom Ort entfernt geführt und der Damm nicht so hoch, wie noch im Raumordnungsverfahren dargestellt, wurden heute Details besprochen. Es war bis dahin unsicher, wie weit die Zugeständnisse gehen würden. Also war ich mehr als gespannt auf dieses Gespräch.

Zwei Vertreter der DB Netze kamen ins Rathaus, um die aktuellen Planungen vorzustellen. Dazu hatte ich auch Vertreter der Fraktionen sowie den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Bauwesen eingeladen, damit auch Sie die Informationen aus erster Hand entgegennehmen konnten. Ich möchte es vorwegnehmen: Wenn natürlich nicht alle Probleme vom Tisch sind, war das, was wir erfuhren, durchweg positiv.

1. Die Strecke wird so weit von der Wohnbebauung entfernt geführt, wie es das Naturschutzgebiet und die Radien nur zulassen.

2. Der Damm wird nicht 9 m hoch sondern nur 1,50 - 3,00 m.

3. Die Wegeverbindungen werden für Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger in durchaus akzeptabler Weise aufrecht erhalten.

4. Die Bereitschaft zu Eingrünungsmaßnahmen für die Lärmschutzwände wurde signalisiert.

Nachdem im Raumordnungsverfahren die Oldenburger Interessen trotz aller Einwendungen missachtet wurden, war das Einlenken der der Bahn jetzt um so erfreulicher.

Damit kann das Thema "Schienenhinterlandanbindung" von uns längst nicht abgehakt werden. Beim Thema Lärmschutz und in vielerlei anderer Hinsicht gilt es noch, dass Beste für Oldenburg herauszuholen, aber gegenüber den für das Raumordnungsverfahren eingereichten Planungen ist das Vorgestellte ein Riesenschritt, um die Belastungen durch die neue Trasse und den künftigen Verkehr nicht unerträglich werden zu lassen.

Straßenausbau und Anliegerbelastung

Wie in den Lübecker Nachrichten zu lesen war, sollen weitere Straßen in der Stadt ausgebaut und die Anlieger dafür zu Kasse gebeten werden. Dies ist nichts Neues, sondern auf die gleiche Weise wurden in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Straßen erneuert. Auch der Zeitpunkt wurde, wie bei den anderen Maßnahmen, wieder  mit der Erneuerung der Entwässerungsleitungen zusammen gelegt, weil dies zu niedrigeren Belastungen der Anlieger führt und weil es auch von der Sache her Sinn macht..

Wenn nun für die Rosittenstraße, die Sudetenstraße und den Wagriaweg vom Ausschuss für Umwelt und Bauwesen Ausbaubeschlüsse gefasst wurden, bedeutet dies hinsichtlich der Bauausführung noch nichts Endgültiges. Es ist vielmehr für die Verwaltung die Vorgabe für die Kostenermittlung und die Ermittlung der Belastung der Anlieger. Sobald diese bekannt ist, wird es Informationsveranstaltungen geben, in denen auch die konkreten Beitragshöhen genannt werden. Erst dann werden unter Einbeziehung der Gespräche mit den Anliegern die endgültige Ausbaupläne beschlossen. Sie dürfen sicher sein: Auch Verwaltung und Selbstverwaltung wollen keine überhöhten Belastungen der Anlieger!

So ist es auch bei den bisherigen Maßnahmen gelungen, einen sehr weitgehenden Konsens zu ereichen. Wir werden darauf hin arbeiten, dass dies auch hier gelingt und die Anlieger auch wirklich eine Verbesserung des Wohnumfeldes und eine Steigerung des Wohnwertes empfinden.

Bürgermeisterwahl in Oldenburgs Partnerstadt Bergen auf Rügen

Gespannt habe ich gestern mit Bürgervorsteherin Susanne Knees und dem mitgereiste Stadtvertreter Jens Junkersdorf im Bergener Rathaus die nach und nach eintreffenden Ergebnisse der Bürgermeisterwahl aus den einzelnen Wahllokalen verfolgt. Schon bald zeichnete sich eine Überraschung ab. Die Herausforderin Anja Ratzke (parteilos) setzte sich am Ende deutlich mit 2.568 zu 2.199 Stimmen gegen die Amtsinhaberin Andrea Köster durch.

Diese hatte die Geschicke der Stadt seit 1991 als Bürgermeisterin geführt und dies, so wie wir es aus Oldenburg wahrgenommen haben, äußerst erfolgreich. Darüberhinaus war Andrea Köster in all‘ den Jahren eine Säule, die die Partnerschaft zwischen den beiden Städten nicht nur am Leben hielt sondern immer wieder mit neuem Leben erfüllte. Das hat ihr auch hier bei uns große Sympathien eingebracht.

Als guter Demokrat wünsche ich beiden Damen alles Gute. Andrea Köster, die nach verständlicher Enttäuschung nach vorn schauen muss und dabei stolz auf das sein kann, was sie in Bergen im Laufe ihrer langen Amtszeit geschaffen hat. Anja Ratzke für ihr neues Amt, in das sie mit solch überzeugender Mehrheit gewählt wurde und das sie am 7. Oktober 2015 übernehmen wird.

Nach meiner Rückkehr in den Dienst nach einer OP konnte ich zusammen mit dem Bauausschussvorsitzenden Detlef Ruwoldt und dem Bauamtsleiter Stefan Gabriel ein Gespräch mit dem Architekten und Miteigentümer des Stadtmarktzentrums führen. Danch ist wieder Bewegung in die Angelegenheit gekommen. Wenn die vertraglichen Abschlüsse, wie es derzeit möglich erscheint, Wirklichkeit werden, kann schon bald mit den ersten Bauarbeiten begonnen werden. Wünschenswert wäre dies allemal, damit aus dem Edeka Markt und dem 2. Bauabschnitt zusammen dann ein wirklich interessanter Einkaufsbereich entsteht, der dann auch auf die Innnstadt austrahlen soll.

Ich werde Sie auf dem Laufenden halten und informieren, sobald sich in dieser Sache etwas Neues ergibt.

Es war schon befremdlich, wie uns in Form der von den Sana Kliniken versandten Pressemitteilung die Nachricht von der Schließung der Geburtshilfe an der Sana Klinik in Oldenburg im August des Jahres erreichte. War noch in der letzten Woche vor dem Sozialausschuss des Kreises die Rede davon gewesen, man nehme unsere Sorgen ernst und würde Möglichkeiten prüfen, hatte man hinter den Kulissen die Schließung längst vorbereitet.

Auch wurde jetzt ganz klar, warum unsere Sozialministerin ein im Dezember 2013 an Sie gerichtetes Schreiben nicht beantwortete. Auf Nachfrage bekamen wir zu hören, wir würden nun bald eine Antwort erhalten. Die kam tatsächlich, über der Pressemitteilung der Sana Kliniken. 

Ob die Entscheidung wirklich notwendig war, da werden Zweifel bleiben. Um so sicherer macht die Schließung das Leben hier im Norden Ostholsteins nicht attraktiver. Und genauso sicher ist es kein guter Stil, so miteinander umzugehen.

Liebe Oldenburgerinnen und Oldenburger,

mit der gestrigen Eröffnung unseres Weihnachtsvergnügens und dem heutigen ersten Advent hat nun die Vorweihnachtszeit endgültig begonnen. Ich danke allen Unternehmern, die mit Ihrer Werbung und allen Spendern, die mit kleinen und großen Beträgen ermöglicht haben haben, dass auch in diesem Jahr eine Eisbahn und viele Stände über Wochen den Marktplatz bereichern. Ganz ohne den Einsatz von Steuermitteln. Für mich war es jedenfalls gleich zum Auftakt ein schöner Anblick, zu sehen, wie die Kinder voller Freude auf das Eis strömten. Ein gemeinschaftlicher Erfolg, auf den wir in Oldenburg stolz sein können.

Wie wir es bei der Eröffnung haben anklingen lassen: Noch ist der Weihnachtsmarkt nicht gänzlich finanziert. Wir brauchen noch Gelder! Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen also noch auf dem Weihnachtsmarkt werben, wenn Sie Ihren treuen Kunden Eintrittskarten für die Eisbahn schenken oder einen beliebigen Betrag spenden möchten, bitte tun Sie es. Wir vom Organisationsteam des Oldenburger Weihnachtsvergnügens sind darauf angewiesen.

Ich komme aber auch um ein paar kritische Worte nicht herum. Auf "facebook" und an Stammtischen wird sich darüber ausgelassen, dass man ja nicht für einen Unternehmer spenden wolle, der sich "eine goldene Nase" verdient. Dazu sage ich erst einmal eines: Blödsinn! Gerrit Milbrodt ist als Dienstleister für uns tätig und erhält ein Entgelt, dass wir vorher auf der Grundlage seines Angebotes in unserem Auftrag festgelegt haben. Erhalten wir mehr Geld, erhält aber nicht Herr Milbrodt mehr Geld. Und wie gesagt, in diesem Jahr haben wir noch nicht einmal das Notwendige zusammen.

Wenn es auch bisher nicht der Fall war, ich wünsche Herrn Milbrodt, dass er mit dem Weihnachtsmarkt etwas verdient, darauf beruht unsere Volkswirtschaft. Haben sich diejenigen, die sich abfällig äußern, einmal Gedanken gemacht, welches enorme wirtschaftliche Risiko Herr Milbrodt eingeht, wenn er die Eisbahn bestellt und nicht weiß, ob wir die Gelder zusammen bekommen und, ob nicht ein warmer Winter die Energiekosten explodieren lässt? Mit dem Oldenburger Weihnachtsvergnügen haben wir für eine Kleinstadt etwas Tolles auf die Beine gestellt. Lassen Sie uns das Positive nicht gleich wieder zerreden.

Viele vermissen die Weihnachtsbeleuchtung am Rathaus. Leider sind schon  wieder so viele Lichtschläuche defekt, dass es kein schöner Anblick wäre. Eine aufwendige Erneuerung hätte aber keinen Sinn gemacht, da wir die Fassade im nächsten Jahr sanieren müssen und dazu dann alles wieder hätte herunter müssen, was wir jetzt mit finanziellem Aufwand angebracht hätten.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit und verspreche, mich auf diesem Wege nun wieder häufiger zu melden.

Viele Grüße

Ihr

Martin Voigt

Liebe Oldenburgerinnen,

liebe Oldenburger,

meine Eindrücke vom gestrigen Tag kann ich ganz einfach zusammenfassen:

Attraktiver hätte niemand das Oldenburger Wallmuseum und die Stadt Oldenburg in Holstein in unserer Bundeshauptstadt Berlin präsentieren können!

Aufgrund der Bemühungen des 1. Vorsitzenden der Stiftung Oldenburger Wall, Herrn Hans-Joachim Hahn, war der Stiftung und dem Museum die Ehre zuteil geworden, das Land Schleswig-Holstein auf dem Tag der offenen Tür unserer Landesvertretung in Berlin zu repräsentieren. Die vielen Ehrenamtler hatten weder die Mühen der Vorbereitung noch einen sehr, sehr langen Tag gescheut, um früheres Handwerk, Kampfkunst und vieles mehr vorzustellen. Als Besucher, der sich auch die Attraktionen in den anderen Landesvertretungen der Länder Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und das Saarlandes angesehen hat, kann ich sagen, dass was die Aktiven der Stiftung Oldenburger Wall und des Wallmuseums geboten haben, war spitze. So berichteten auch die verantwortlichen Damen unserer Landesvertretung, dass man auf einem Tag der offenen Tür noch nie so viele Besucher zu verzeichnen hatte, wie in diesem Jahr. Wären es sonst deutlich unter 10.000 gewesen, sprach man nun von etwa 15.000 Gästen.

Beeindruckt wurde auch das Team des Fernsehsenders „rbb", das erstaunt war, dass die Erwachsenen jeden Alters und die Jugendlichen aus Oldenburg nicht nur mit unterschiedlichsten Vorführungen und Mitmachaktionen die Menschen in ihren Bann zogen, sondern auch mit ganz viel Hintergrundwissen glänzen konnten.

Von der Qualität des Oldenburger Auftritts überzeugten sich auch der mitgereiste Landtagsabgeordnete Lars Winter sowie der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens und der Kreispräsident Ulrich Rüder, die mit Ihren Ehefrauen die Veranstaltung besuchten.

Für die tolle Präsentation bedanke ich mich bei Allen, die diesen Tag mitgestaltet haben und zolle ihrer Leistung den allergrößten Respekt. Bessere Botschafter hätte Oldenburg nicht haben können.

Ihr

Martin Voigt

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

die Schlagzeile in den Lübecker Nachrichten, dass der rutschende Wall Anwohner bedroht, hat Sie heute morgen sicher genauso aufgerüttelt, wie mich. Was ist nun wahr? Geht die Stadt fahrlässig mit dem Leben und Gesundheit von Menschen um?

Ich sage klar und deutlich: Nein! Richtig ist, dass in der Beschlussvorlage von der Gefahr von Abrutschungen, womöglich auch einer Gefahr für Häuser und im schlimmsten Fall für Leben und Gesundheit von Menschen die Rede ist. Diese Gefahr sehen wir, aber nicht heute, sondern in Zukunft, wenn nichts getan würde. Darauf wurde wahrheitsgemäß in der Vorlage hingewiesen.

So weit wollen wir es aber nicht kommen lassen und schlagen sofortige Untersuchungen vor, um dann zielgerichtet handeln zu können. Eine unmittelbare Gefahr gibt es aber nach unseren Einschätzungen und nach den Einschätzungen der Fachleute, mit denen der Wall schon begangen wurde, nicht.

Ihr

Martin Voigt

Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger,

mit der Schlussversammlung am gestrigen Tage ging unser diesjähriges Gildefest zu Ende. Es waren schöne Tage, wie wir im Nachhinein feststellen konnten. Ein Gildemontag, an dem während des Umzuges so viele Menschen wie selten zuvor die Straßen säumten und an dem der Gildeplatz noch lange in die Nacht hinein von vielen Menschen bevölkert wurde, weil der milde Abend und auch die bereits begonnen Schulferien die Möglichkeit dazu boten. Dann ein Gildedienstag mit zwar sehr niedrigen Temperaturen aber am Ende doch einer tollen Stimmung, denn wohl alle freuten sich mit dem jungen und sympathischen König Jan Moritz Scholz, der nach seiner Proklamation mit einer im perfekten Plattdeutsch gehaltenen Antrittsrede überraschte. Auch die Neuerung, dass die Königsproklamation auf dem Boxring mitten auf dem Gildeplatz stattfand, wurde durchweg begeistert aufgenommen. So nahmen an diesem feierlichen Akt endlich viele Anteil.

Herzlichen Dank an unsere St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 mit Ihren Älterleuten Hans-Heinrich Landt, Peter Jacobsen und Reimer Rohde. Die Traditionen aber auch das Gemeinschaftsgefühl im Rahmen der Gilde und die vielen Gespräche, die auf dem Gildeplatz zustande kommen, machen unserer Gildefest wirklich zu etwas Besonderem.

Ihr

Martin Voigt

Zusätzliche Informationen

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