Träger gesucht

spielplatz3 stadtpark 17050Die Stadt Oldenburg in Holstein muss neue Überlegungen für die die Schaffung von zusätzlichen Krippenplätzen anstellen. Als sich 2016 der Bedarf für weitere Betreuungsplätze für unter 3-jährige Kinder zeigte, fand sich nach einer Umfrage bei den vor Ort tätigen Kindertagesstättenträgern der Kreisverband des Deutsche Rotzes Kreuzes bereit, zehn zusätzliche Plätze zu schaffen. Dies sollte zunächst durch einen Anbau an den vorhandenen Kindergarten im Weidenkamp geschehen. Eine Realisierung scheiterte jedoch, weil die die (bau-)rechtlichen Vorgaben der Heimaufsicht hier nicht ohne weiteres umsetzbar gewesen wären.

Daraufhin wollte das DRK einen Neubau errichten und hatte hierzu mit zwei Grundstückseigentümern bereits Konditionen für den Erwerb einer gut geeigneten Fläche ausgehandelt. Eine Lösung, die letztlich an der schwierigen Zuwegungssituation und dem Widerstand einiger Anlieger gegen das Bauvorhaben scheiterte. Der Versuch des DRK in unmittelbarer Nähe ein bereits bebautes Grundstück zu erwerben und darauf eine Kindertagesstätte inklusive zweier Krippengruppen zu errichten, musste aufgegeben werden, weil dieses Projekt letztlich für das DRK wirtschaftlich nicht umzusetzen war.

Die Stadt muss nun neue Überlegungen anstellen, weil die Nachfrage nach Betreuungsplätzen im Krippenbereich zunimmt und die Bürgerinnen und Bürger auf entsprechende Angebote nicht nur vermehrt angewiesen sind, sondern auch einen Rechtsanspruch darauf haben. Wie Bürgermeister Martin Voigt mitteilt, sucht die Stadt vorrangig eine Lösung in Kooperation mit einem erfahrenen freien Träger, gleich, ob dieser schon in Oldenburg tätig ist oder bisher nur in anderen Orten Kindertagesstätten betreibt. Die Stadt schließt aber auch nicht aus, eventuell selbst Räumlichkeiten zu schaffen, die für die Betreuung genutzt werden können, sei es durch einen Träger oder auch in eigener Hand.

„Nachdem sich alle Planungen als nicht umsetzbar erwiesen haben, müssen wir nun schnellstens eine Lösung finden, um unserem Anspruch, in Oldenburg nicht nur gute sondern auch ausreichende Betreuungsmöglichkeiten vorzuhalten, gerecht zu werden.“ so der Bürgermeister.

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